Kubernetes – Container-Orchestrierung in 2026

29. Januar 202611 Min. LesezeitURL: /de/blog/kubernetes-container-orchestrierung-2026
Autor: DevStudio.itWeb & KI Studio

Was ist Kubernetes? Container in Produktion verwalten, Anwendungen skalieren, Zero-Downtime-Deployments. K8s-Grundlagen, Deployments, Services und Best Practices.

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Kurzfassung

Kubernetes (K8s) ist die meistgenutzte Plattform zur Container-Orchestrierung. Sie automatisiert Deployment, Skalierung und Verwaltung containerisierter Anwendungen. Wann Sie sie nutzen sollten und wie der Einstieg 2026 aussieht.

Für wen ist das

  • Teams, die bereits Docker nutzen und produktionsreife Orchestrierung wollen
  • Unternehmen mit Skalierungs- und Hochverfügbarkeitsanforderungen
  • Entwickler im cloud-native Umfeld

Keyword (SEO)

kubernetes, container orchestrierung, k8s, devops, skalierung, container deployment

Was ist Kubernetes?

Kubernetes ist eine Open-Source-Plattform zur Automatisierung von:

  • Container-Deployments (Docker, containerd)
  • Anwendungsskalierung (Horizontal Pod Autoscaling)
  • Netz- und Speicherverwaltung
  • Selbstheilung (Neustart fehlgeschlagener Pods, Health Checks)

Wichtige Konzepte:

  • Pod – kleinste Einheit; ein oder mehrere Container mit geteilten Ressourcen
  • Deployment – deklarative App-Definition (Replicas, Image, Update-Strategie)
  • Service – stabiler Endpoint für Pods (Load Balancing)
  • Namespace – logische Isolierung (z. B. dev, staging, prod)

Wann Kubernetes nutzen?

  • ✅ Viele Microservices in Containern
  • ✅ Auto-Skalierung und Selbstheilung nötig
  • ✅ Zero-Downtime-Deployments (Rolling Updates)
  • ❌ Einfache Seite oder kleine App (VPS oder PaaS reicht)

Einfaches Deployment

deployment.yaml:

apiVersion: apps/v1
kind: Deployment
metadata:
  name: my-app
  labels:
    app: my-app
spec:
  replicas: 3
  selector:
    matchLabels:
      app: my-app
  template:
    metadata:
      labels:
        app: my-app
    spec:
      containers:
      - name: my-app
        image: myregistry/my-app:latest
        ports:
        - containerPort: 3000
        resources:
          requests:
            memory: "128Mi"
            cpu: "100m"
          limits:
            memory: "256Mi"
            cpu: "500m"
        livenessProbe:
          httpGet:
            path: /health
            port: 3000
          initialDelaySeconds: 10
          periodSeconds: 5
---
apiVersion: v1
kind: Service
metadata:
  name: my-app-service
spec:
  selector:
    app: my-app
  ports:
  - port: 80
    targetPort: 3000
  type: LoadBalancer

Rolling Update (Zero-Downtime)

spec:
  strategy:
    type: RollingUpdate
    rollingUpdate:
      maxSurge: 1
      maxUnavailable: 0

Die neue Version wird schrittweise ausgerollt; alte und neue Version können kurz parallel laufen.

Checkliste / Schritte

  • kubectl installieren und mit Cluster verbinden (minikube, EKS, GKE, AKS)
  • Deployment und Service in YAML definieren
  • ConfigMap/Secret für Konfiguration und Secrets nutzen
  • HPA (Horizontal Pod Autoscaler) für CPU/Speicher-Skalierung einrichten
  • Health Checks (liveness, readiness) aktivieren

FAQ

Eignet sich Kubernetes für kleine Projekte?

Für eine einzelne einfache App reichen oft VPS oder Managed PaaS (Vercel, Railway). K8s lohnt sich bei vielen Diensten und Anforderungen an Skalierung/HA.

Wie starte ich lokal?

minikube oder Docker Desktop mit aktiviertem Kubernetes – startet einen lokalen Cluster auf einer Maschine.

Was ist Helm?

Helm ist ein Paketmanager für K8s – packt Anwendungen in „Charts“ und installiert sie mit einem Befehl (z. B. helm install my-app ./chart).

Wollen Sie Kubernetes oder CI/CD für Ihren Cluster?

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